Die zweite Kontinentalmeisterschaft für Häftlinge fand vom 12. bis 21. Mai 2026 statt und brachte einen historischen Rekord: 50 Länder und 71 Männermannschaften, 21 Frauenmannschaften sowie 19 Jugendmannschaften nahmen teil. Die Teilnehmerzahl stieg gegenüber dem Vorjahr um acht Länder und elf Mannschaften. Die afrikanische Kontinentalmeisterschaft zog insbesondere Aufmerksamkeit auf sich, da sie erstmals Teams aus Nigeria, Namibia und Madagaskar begrüßte. Zimbabwe dominierte mit der männlichen Mannschaft, die die Gesamtwertung gewann. Die Frauenmannschaft aus Zimbabwe belegte den ersten Platz in ihrer Gruppe. Ghana sicherte sich den zweiten Gesamtrang und triumphierte in der Jugendkategorie. Malawis Mannschaften in allen drei Kategorien belegten jeweils den dritten Platz. Die amerikanische Kontinentalmeisterschaft stand noch in den Startphasen, als das Ereignis beendet wurde. Die steigende Beteiligung unterstreicht den wachsenden Einfluss des Projekts „Chess for Freedom“ auf globale Ebenen. Die Ergebnisse zeigen, dass Schach inhaftierten Spielern nicht nur einen Ausweg aus der Isolation bietet, sondern auch internationale Anerkennung gewinnt.
Allgemein