Madaminov, der mit 2/2 allein in der Spitzengruppe liegt, gewann gegen Nepomniachtchi und Theodorou. Der russische Weltmeister verlor im ersten Spiel, doch er holte mit einem klaren Sieg gegen den griechischen Theodorou Rache. Nodirbek Abdusattorov und Arjun Erigaisi sicherten sich ebenfalls Siege, während Nepomniachtchi und Hans Niemann nach ihren ersten Rundenpleiten aufholten. Madaminov, der mit einem Rating von 2711 als niedrigster Spieler im Feld startete, setzte sich in beiden Partien deutlich durch. Sein Sieg gegen Nepomniachtchi war ein Risiko, das sich lohnte. Er erzwang mit einem taktischen Schach auf Zug 22 eine unangenehme Position für den Weltmeister. Theodorou, der in der ersten Runde gegen Carlsen gescheitert war, verlor nun gegen den UzChess-Teilnehmer. Die anderen Siege zeigten, dass die Favoriten nicht unangefochten bleiben. Abdusattorov, der mit 2765 Rating die zweitstärkste Figur ist, überzeugte mit einer klaren Partie gegen einen unerfahrenen Gegner. Erigaisi, der in der ersten Runde gegen Ding Liren gescheitert war, holte mit einem weichen Sieg Rache. Die zweite Runde brachte mehr als nur Ergebnisse: sie zeigte, wer sich auf dem richtigen Weg befindet.