Leser wiesen in den Kommentaren zu Teil 5 darauf hin, dass das Spiel nicht als „Meisterwerk“ gelten könne, da Arsović damals nur 2200 Punkte hatte – was heute etwa 1400 entspricht – und Nikolić lediglich 15 Punkte höher lag. In Teil 7 untersucht der Autor nun die übrigen Kandidaten für den Titel des längsten Spiels anhand von Zügen. Die Debatte um die Legitimität des Gorkov–Golubenko-Spiels bleibt spannend. Während einige die historische Bedeutung betonen, argumentieren andere, dass die Unterschiede in der Rating-Entwicklung die Qualität beeinflusst. Der Autor fragt, ob andere Partien, die länger als 260 Züge dauerten, in der heutigen Szene übersehen werden. Dabei wird auch die Rolle von Technologie und Analysetools erwähnt, die die Bewertung von Altbewerben verändern. Die Suche nach dem „echten“ Rekord ist noch nicht beendet. Die nächsten Kandidaten könnten in der Datenbank verborgen sein – oder gar nicht erst dokumentiert. Die Diskussion zeigt, wie dynamisch die Geschichte des Schachspiels bleibt.