Bhavesh Vyas kämpfte gegen Krebs im Alter von 22. Schach war für ihn mehr als nur ein Spiel. Es war ein Anker in der Unsicherheit, eine Verbindung zu anderen und ein Weg, sich selbst zu finden. Während seiner Therapie und Rekonvaleszenz spielte er Schach, um den Kopf zu beschäftigen und die Welt außerhalb des Krankenhauses nicht zu vergessen. Die Partien wurden zu Fluchten in eine andere Realität, wo er Kontrolle fand, wo die Zeit nicht gegen ihn arbeitete. In einem Interview sprach Vyas von einem Moment, als er auf dem Brett einen Springer verlor, aber dennoch gewann. „Das Gefühl, dass ich das Spiel beherrsche, half mir, das Leben zu beherrschen“, sagte er. Schach wurde zu einem Symbol seiner Widerstandskraft. Jeder Zug war eine kleine Siegesmeldung gegen die Krankheit. Heute, nach seiner Genesung, spielt Vyas weiter. Nicht nur, um zu gewinnen, sondern um zu zeigen, wie Schach in den schlimmsten Zeiten helfen kann. Für ihn ist es mehr als ein Sport – es ist ein Leben.
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