FIDE und die globale Schachgemeinschaft nutzen Schach, um Flüchtlingen Hoffnung und Stabilität zu schenken. Während die Weltflüchtlingskrise durch Kriege und Katastrophen weiter eskaliert, betont FIDE die Rolle des Schachs als Brücke zwischen Menschen unterschiedlichster Hintergründe. Das Motto „Gens una Sumus“ – „Wir sind eine Familie“ – spiegelt diesen Einsatz wider. Im Zentrum steht das Chess for Protection Projekt, das seit 2021 von FIDE und der UNHCR gemeinsam umgesetzt wird. Es bietet Flüchtlingen nicht nur geistige Herausforderungen, sondern auch soziale Verbindungen und Perspektiven. In Lagerlagern und Exilregionen wird Schach als Werkzeug für Bildung, psychische Stabilisierung und Selbstvertrauen eingesetzt. Die Initiative zeigt, wie ein Spiel, das auf dem Brett beginnt, realen Lebensveränderungen dienen kann. FIDE betont, dass Schach nicht nur für die Weltmeisterschaften steht, sondern auch für diejenigen, die in Not sind. Die Projekte unterstreichen, dass der Schachvereinigung eine tiefere Mission zukommt: Menschen zu verbinden, zu stärken und zu zeigen, dass sie nicht allein sind.