Sindarov gewann den Candidates-Turnier mit einem überwältigenden Sieg. Dennoch bleibt sein Leben nach wie vor unverändert. Der 20-jährige Usbeksche Grandmaster betont in einem Interview, dass er sich in den letzten Monaten kaum mit Schach beschäftigt habe. Seine Vorbereitung sei minimal gewesen, und er habe sich auf das Turnier konzentriert, ohne sich auf eine neue Strategie zu versteifen. „Ich habe nicht viel mit Schach gearbeitet“, sagte er. Seine Aussage überrascht, da er in der Vergangenheit als harsch und unerbittlich bekannt war. Im Vergleich zu seinem Sieg im Candidates-Turnier, bei dem er mit einer ungewöhnlichen Kombination auf dem Brett brillierte, wirkt seine aktuelle Haltung fast verblüffend. Doch Sindarov betont, dass er sich nicht in eine bestimmte Schachphilosophie versteckt. Stattdessen sei er einfach „mit dem, was ich hatte, auf den Plan geschritten“. Seine Worte unterstreichen, dass er sich nicht von der Erfolgsstory des Turniers ablenken ließ. Obwohl er den Titel gewonnen hat, bleibt sein Schachstil unverändert – und das könnte in Zukunft entscheidend werden.
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Sindarov: „Ich habe nicht viel mit Schach gearbeitet“
