Arkady Dvorkovich will erneut FIDE-Präsident werden. Der russische Geschäftsmann, der bereits seit 2018 im Amt ist, hat seine Kandidatur für eine dritte Legislatur bestätigt. Damals versprach er, Präsidenten auf zwei Amtsperioden zu begrenzen. Jetzt bricht er das selbst gesetzte Limit. Dvorkovich hat den ehemaligen Weltmeister Alexander Turlov als Mitbewerber ins Rennen geschickt. Turlov, der in den letzten Jahren als Vertrauter von Dvorkovich gilt, wird offiziell als Kandidat aufgestellt. Die Entscheidung löst Unruhe aus. Kritiker werfen Dvorkovich vor, die Struktur von FIDE zu destabilisieren. Die FIDE-Konferenz im April wird zum Kampf um die Macht werden. Dvorkovich betont, die Reformen seien unverzichtbar. Turlov hingegen setzt auf eine stärkere Zusammenarbeit mit der Weltchess-Kommission. Die Wähler müssen zwischen Stabilität und Veränderung wählen. Die Zukunft von FIDE hängt von diesem Duell ab.